Liebe Angela,
Nun ist es soweit; Du wirst Ende April unseren Pastoralraum verlassen und machst dich auf den Weg Richtung Österreich. Wir freuen uns für dich, dass du nun zu deinen Geliebten ziehen kannst.
An dieser Stelle wollen wir dir ganz herzlich DANKE sagen für deinen treuen und zuverlässigen Dienst in den vergangenen 7 ½ Jahren als Mesmerin bei uns in Güttingen und Altnau.
Wir durften viele schöne Momente gemeinsam erleben und hoffen, dass du mit guten Gedanken an deine Zeit als Mesmerin noch lange zurückdenken wirst. Deine offene, fröhliche Art und deine temperamentvolle Persönlichkeit haben wir sehr geschätzt.
Wir werden dich sehr vermissen und wünschen dir in deinem neuen Umfeld einen gesegneten neuen Lebensabschnitt.
Im Namen von unserem Pastoralraum danke ich dir von ganzen Herzen.
Ivan Trajkov, Pastoralraumleiter
Angela Haslauer verabschiedet sich
Vor rund 7 ½ Jahren, am 1. November 2012, durfte ich meine Arbeit im Pastoralraum als Mesmerin von Altnau beginnen. Mein Arbeitspensum wurde damals auf 15% festgelegt. Pia Hess stand kurz vor der Pensionierung und im Hinblick darauf führte sie mich in meine Aufgaben ein.
Einen weiteren Glücksmoment, zusätzlich zu meiner Anstellung, durfte ich erleben, als ich ins Mesmerhaus Altnau einziehen konnte. Ab sofort wohnte ich ganz nah am Arbeitsplatz, im kleinen gemütlichen Häuschen.
Ein halbes Jahr später, am 1. Juni 2013, wurde Monika Schmid als zweite Mesmerin für Altnau angestellt. Pia Hess wurde verabschiedet, Monika und ich arbeiteten fortan im «Jobsharing» mit einem Pensum zu je 15%. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden, haben uns zu den verschiedenen Arbeiten abgesprochen, einander geholfen und sind bis heute ein eingespieltes Team.
An dieser Stelle möchte ich dir, Monika, für alles Danken. Schön, dass ich diese Jahre mit dir zusammenarbeiten durfte. Für die kommende Zeit und die Jahre danach wünsche ich dir von Herzen alles Gute!
Ja, die Jahre sind schnell vergangen. Da der Aufwand rund um die Kirche und das Martinshaus grösser wurde, erhöhte die Kirchenvorsteherschaft der damaligen Kirchgemeinde Altnau im 2015 unser Pensum und wir konnten zu je 20% weiterarbeiten.
Als Paula Habisreutinger im Jahr 2016 ebenfalls pensioniert wurde, übernahm ich ihre Aufgabe der Mesmerin in Güttingen (paritätische Kirche St. Stephan) und so arbeitet ich fortan im Pensum von 40%. Zu der Mesmeraufgabe gehörte auch die Betreuung der Güttinger Ministranten, diese liegt mir besonders am Herzen. Durfte ich doch die Jungen und Mädchen in vielen Gottesdiensten, an Ausflügen und an die Mini-Feste begleiten und die Freude am Ministrantendienst mit ihnen teilen.
Nun ist die Zeit gekommen, mich zu verabschieden und Euch allen «Lebe woh»l zu sagen. Ich habe mich aus persönlichen Gründen für einen neuen Lebensweg entschieden.
Leider ist das Verabschieden nicht, wie geplant, in einem Gottesdienst möglich, aufgrund der heutigen Situation.
Das bedaure ich sehr und es macht mich auch traurig. Deshalb werde ich in den kommenden, letzten Arbeitstagen oft an die vielen fröhlichen, schönen Stunden mit den Menschen aus dem Pastoralraum denken, was mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern wird.
Euch allen, insbesondere den Mitarbeitern des Pastoralraums und der Kirchenvorsteherschaft, möchte ich herzlich für alles danken. Danke für die Zeit, die vielen Gespräche, die gute Zusammenarbeit, die helfenden Hände, wenn sie notwendig waren und die guten Wünsche für meinen neuen Weg!
Auf Wiedersehen und «bliibäd Gsund»!
Angi Haslauer